Hilfspakete für Straßenkinder in Indien

Indien_Schutzmasken

In Indien sind 1,3 Milliarden Menschen von einer Ausgangssperre wegen des Coronavirus betroffen. Straßenkinder und Wanderarbeiter trifft es besonders hart, da viele ihren Lebensunterhalt als TagelöhnerInnen oder mit Gelegenheitsjobs verdienen.

Die Salesianer Don Boscos in Hyderabad, Indien, verteilen Hilfspakete an Straßen- und Waisenkinder und Wanderarbeiter. Sie brauchen dazu unsere Unterstützung. 

1 Hygiene- und Gesundheitsset (Seife, Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Hygieneartikel für Mädchen, Kekse, Informationsmaterial) kostet € 8,26

1 Nahrungsmittelpaket für 1 Familie (Reis, Linsen, Öl, Zwiebel, Kekse, Seifen, Desinfektionsmittel) kostet € 5,70

Verpflegung, Unterbringung und Hygieneartikel für 156 Waisenkinder kosten pro Kind und Monat € 42,-

Bitte helfen Sie, wenn Sie dazu die Möglichkeit haben! Danke.

 

 Fastenaktion 2020 - Solidarisch leben

Die Mädchen auf unserem Plakat leben in Cotonou, der Hauptstadt des Benin. Sie arbeiten auf dem Markt, können aber auch in einer Einrichtung der Don Bosco Schwestern eine Ausbildung machen. Die Fastenaktion unterstützt die Schwestern in ihrer Arbeit mit den Marktmädchen.

Die Ausbildung junger Menschen ist einer der Schwerpunkte der Fastenaktion: Überall schmieden junge Menschen Pläne für ihre Zukunft und möchten ihr Leben in die Hand nehmen. Sie dabei zu unterstützen, ist uns ein großes Anliegen. Ein Thema, das viele (nicht nur) junge Menschen derzeit sehr beschäftigt, ist die Zukunft unseres Planeten. Umweltthemen werden weltweit immer wichtiger. Schulen, Pfarren, Diözesen und Ordensgemeinschaften arbeiten zusammen, um ihre Umwelt lebenswert zu gestalten. Auch Papst Franziskus unterstreicht immer wieder, wie dringlich es ist, endlich zu handeln. In Tansania und Peru setzt die Fastenaktion Umweltprojekte um, die für die Bevölkerung vor Ort zu Hoffnungszeichen geworden sind.

Bitte, helfen Sie uns auch weiterhin dabei mit Ihrer Spende! Danke!

 

 

 Beispielprojekt Benin

Leben auf dem Markt

Der Markt Dantokpa liegt im Zentrum der Stadt Cotonou, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Benin. Er ist mit 50 Hektar (das entspricht 70 Fußballplätzen) der größte Markt Westafrikas. Verkauft wird hier alles, was zum Leben gebraucht wird, bis hin zu europäischen Gebrauchtwagen.
Der Markt Dantokpa ist Arbeitsplatz vieler Kinder, v.a. von Mädchen. Laut einer Erhebung von UNICEF im Jahr 2013 arbeiteten hier fast 8000 Minderjährige zwischen 5 und 17 Jahren (78% Mädchen), 46% waren unter 14 Jahren. Die Kinder arbeiten durchschnittlich 10 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche. 61% sind Opfer von Kinderhandel, 66% arbeiten ohne Bezahlung, 10% sind Opfer sexuellen Missbrauchs. Viele der Kinder verbringen auch die Nacht auf dem Markt.
Anlass genug für die Don Bosco Schwestern ein Programm für die Marktmädchen ins Leben zu rufen. Seit 2001 arbeiten die Schwestern auf dem Markt und sind mittlerweile gut bekannt.
Die Sicherheit der Mädchen und ihre Schulbildung stehen im Mittelpunkt eines Projekts, das von der Fastenaktion finanziert wird. Die Schwestern bieten für die Mädchen eine Notschlafstelle an, in der 90 Mädchen die Nacht in einem sicheren und geschützten Umfeld verbringen können. Sie hat täglich von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens geöffnet. Hier können die Mädchen zur Ruhe kommen und finden Ansprechpartnerinnen für etwaige Probleme. Hier lernen die Mädchen auch das Angebot von psychologischen und psychopädagogischen Treffen kennen, wo persönliche Fragen und Anliegen geklärt werden können.
Ein wichtiger Beitrag zur Bildung der Kinder ist ein Alphabetisierungsprogramm. Derzeit nehmen 300 Kinder am Unterricht teil, der direkt am Markt stattfindet. Es ist wichtig, dass die Lehrerinnen zu den Kindern auf den Markt kommen, da sie sonst kaum die Chance haben, lesen und schreiben zu lernen. Die Mädchen sind mit Feuereifer dabei, wenn sie ihre Schreibübungen auf den Schiefertafeln machen.

Alphabetisierungskurs für 1 Kind: € 15
Notschlafstelle für 1 Kind pro Monat: € 10
 

 Beispielprojekt Tansania

Umweltschutz gegen Armut

Die Diözese Same im Norden Tansanias hat gemeinsam mit der Bevölkerung ein umfangreiches Programm zum Schutz der Umwelt und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen ins Leben gerufen. Ziele sind die Erhaltung des Lebensraums und die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung.     weiterlesen