Fastenaktion 2021

Berufsausbildungen in Nairobi und Sri Lanka, Hilfe für Straßenkinder in Indien und im Benin, Umweltprogramme in Tansania und Peru: Die Arbeit in den von der Fastenaktion unterstützten Projekten wird trotz Corona-Pandemie fortgeführt. Weltweit sind Abstand halten, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und verstärkte Hygienemaßnahmen an der Tagesordnung. Neben der normalen Arbeit organisieren viele unserer PartnerInnen auch Corona-Hilfe für die Ärmsten der Armen. Straßenkinder, Tagelöhner, obdachlose oder kranke Menschen brauchen jetzt verstärkt unsere Solidarität. 

Kenia: Zukunft gemeinsam gestalten

Im Mittelpunkt der heurigen Sammlung steht eine Partnerorganisation der Fastenaktion in Nairobi: KTSSC (Ken Toledo Social Service Centre). Die MitarbeiterInnen, die selbst aus Mathare stammen, bieten Jugendlichen und Frauen eine Perspektive. Gemeinsam werden Lebenspläne erarbeitet, die dann Schritt für Schritt umgesetzt werden. KTSSC unterstützt durch Stipendien, damit der Besuch einer Schule oder eine Berufsausbildung möglich wird. Hilfe bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oder die Begleitung in die Selbständigkeit sind ebenso teil des Programms. Nachdem im Lockdown in Nairobi die Zahl der Teenagerschwangerschaften dramatisch in die Höhe geschnellt sind, startet KTSSC ein neues Projekt: Teenagermütter erhalten für ein Jahr lang Lebensmittelhilfe, medizinische Versorgung und eine handwerkliche Ausbildung, die ihnen später das Überleben sicher soll.